Effektivität durch Studien belegt

Psychoanalyse ist ein wirksames und nachhaltiges Psychotherapieverfahren

Studien zur Psychotherapie belegen, dass Psychotherapie grundsätzlich wirksam ist. Da psychotherapeutische Behandlungen aber - wie auch die Menschen, die in Behandlung kommen - sehr individuell sind, kann keine Garantie auf Heilung oder Verbesserung gegeben werden, und kein Psychotherapieverfahren kann beanspruchen, das richtige für bestimmte Störungen oder Menschen zu sein.

Studien zur Psychoanalyse zeigen ihre Gleichwertigkeit zu anderen Psychotherapieverfahren sowie Psychopharmaka. Selbst nach Behandlungsende wirkt ihr heilender Impuls durch den angestoßenen bzw. verinnerlichten Prozess der Auseinandersetzung mit dem eigenen Unbewussten noch weiter (s. z. B. hier). Verschiedene Langzeiterhebungen zur analytischen Psychotherapie zeigen stabile und hohe Effekte (s. auch Abschnitt Artikel).

Um einen guten Behandlungserfolg zu erzielen, sollte man der Methode gegenüber aufgeschlossen sein. Für die analytische Psychotherapie bedeutet dies, dass ein Interesse gegenüber Einbeziehung prägender Vergangenheit, unbewussten Dynamiken hinter dem Symptom sowie einer verstehenden bzw. aufdeckenden Methode, die nicht mit pauschalen Lösungsvorschlägen arbeitet, besteht. 

Die Methode macht aber nur einen Teil des Behandlungserfolgs aus. Ein weiterer wichtiger ist die therapeutische Beziehung, denn "Worte verbinden nur, wo unsere Wellenlängen übereinstimmen" (Max Frisch). Um das gemeinsame Beziehungspotential auszuloten, sind daher die probatorischen Sitzungen zu Beginn der Behandlung wichtig. 

Für weitere Informationen empfehle ich die Bücher "Psychoanalyse tut gut" (Dunja Voos) und "Therapie wirkt!" (Sven Barnow).